Am 17.Februar trafen
sich 83 Mitglieder des Kleingärtnervereins Wilhelmshaven e.V. zur
Jahresmitglieder-versammlung im Gorch-Fock-Haus. Neben den zahlreichen
Mitgliedern nahmen auch der 1.Bürgermeister unserer Stadt, Fritz
Langen und der Ratsherr Horst Dieter Walzner teil. Besonders
begrüßte der Vorsitzende Holger Glattner die Ehrenmitglieder
Wolfgang Mudder, Heinz-Dieter Schulz, Dieter Drieling, Heinz Dieter Fürst, Karlheinz Hertwig und Arno Eiben.
Der 1.Vorsitzende
Holger Glattner nutzte die Gelegenheit an dieser Stelle, sich bei den
Kommunalpolitikern und bei der Stadt, für die gute Zusammenarbeit zu
bedanken. Hier schloss er auch Klaus Timmermann vom Amt Straße
und Grün sowie Frau Thea Pleitz vom Amt für Grundstückservice mit
ein.
In seinem Bericht
erwähnte der 1.Vorsitzende die Studie des
Bundeslandwirtschaftsministeriums im Jahre 2011 zum Leerstand von
Kleingärten in den Kommunen, Fragen zu Problemen mit der
Altersstruktur, Attraktivitätssteigerung, etc. Das Durchschnittsalter in
unserem Verein beträgt z.Zt. 61,6 Jahre und wir haben derzeit 6%, sprich
32 freie Gärten. In unseren Anlagen haben Pächter aus Kroatien, der
Ukraine, Großbritannien, Türkei, Griechenland und Polen ihren Garten
gefunden. Im Landesdurchschnitt verzeichnet Wilhelmshaven eine
überproportionale Anzahl von Kleingärten, bezogen auf die Bevölkerung.
Auf einer Fläche von 25,2 ha bewirtschaftet der Verein mit seinen z.Zt.
fast 900 Mitgliedern 490 Gärten in den sechs Gartenanlagen.
In seinen
Begrüßungsworten dankte der 1.Bürgermeister Fritz Langen den
Kleingärtnern für ihre Arbeit. Die
Kleingärtner tragen mit ihrer Arbeit, in ihren gepflegten Gärten
entscheidend dazu bei, dass das positive Image der Stadt Wilhelmshaven
als die „ Grüne Stadt am Meer“ erhalten bleibt. Für den Bürgermeister Fritz Langen sind Kleingärten wichtige soziale Orte für Familien,
Kinder, Berufstätige, aber auch für die ältere Generation. Es sind Orte
der Ruhe, der Kommunikation, der körperlichen Aktivität und nicht
zuletzt Orte für gemeinsame Feste.
Für den Festausschuss
hat Johanna Mudder einen Veranstaltungskalender für das
anstehende Jahr verteilt.
An Feierlichkeiten und
Veranstaltungen mangelte es im Jahr 2011 natürlich nicht. So bot das
vergangene Jahr einige Höhepunkte. Hier sei besonders der
Partnerschaftsbesuch mit dem „KGV Neuland“ aus Fallersleben
genannt. Diese Besuche finden immer im Mai bzw. Juni bei uns in
Wilhelmshaven und im September in Fallersleben statt. Organisiert werden
die Treffen von Birgit Gresser sowie Johanna und Wolfgang
Mudder.
Ebenfalls zu erwähnen
ist das Erntedankfest in der Gartenanlage Mühlenweg. Durch den Verkauf
von Ernteerträgen, Spenden sowie durch Kaffee und Kuchen, kam ein
stattlicher Betrag von 1300,00 Euro zusammen und gingen als
Spenden an die Ev.-Lutherische Kindergartenstätte Heppens und an
das Kinderspielhaus Moselstraße. Insgesamt wurden bereits mehr
als 20 000 Euro an Spenden, an Kindergärten und andere
Einrichtungen, vergeben.
Auch über die Vergabe
des Preises im Stadtwettbewerb für Wilhelmshavener Gartenanlagen gab es
positives zu berichten. Die gemeldete Gartenanlage Schwalbennest aus
Altengroden erzielte den 1.Platz. Oberbürgermeister Eberhard Menzel
überreichte dem Beisitzer der Anlage, Holger Bruhn, eine Urkunde
und einen entsprechenden Scheck.
Im Mittelpunkt der
Versammlung standen die Rechenschaftsberichte und Wahlen des Vorstandes.
Der Haushaltsvor-anschlag 2012 wurde einstimmig angenommen.
Nach der Entlastung des
Vorstandes wählte die Versammlung Holger Glattner wieder zum
1. Vorsitzenden. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde der 2.Kassierer Johann Meins und der 1.Schriftführer Volker Bormann.
Neu gewählt werden musste der 2.Vorsitzende Holger Bruhn.
Weiter zum Vorstand gehören die 1.Kassiererin Katharina Buß
und die 2.Schriftführerin Birgit Gresser.

Auf dem vorletzten
Tagesordnungspunkt standen zwei Anträge zur Abstimmung. Der 1.Antrag des
Vorstandes auf Neufassung der Satzung wurde in diesem Jahr mit 82
Ja-Stimmen, bei 83 Anwesenden, einstimmig, bei einer Enthaltung,
angenommen. Der 2.Antrag auf Änderung der Gartenordnung zu § 9Abs.2 auf
Verlängerung der Arbeitszeiten, am Sa. von 15:00 bis 18:00 Uhr, wurde
abgelehnt.
Der letzte Antrag unter
Punkt Verschiedenes, Festlegung des Gegenwertes der nicht geleisteten
Gemeinschaftsstunden, auf 13,00 Euro, wurde einstimmig angenommen.
Volker Bormann